Deutsches Atlantikwall-Archiv

Obere Normandie

 

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Im Bereich der Oberen Normandie - dem Departement Seine-Maritime - gibt es nur wenig für größere Anlandungen geeignete Abschnitte. Dementsprechend konzentrieren sich die Verteidigungsschwerpunkte um die wenigen Häfen dieser Küste. An den Steilküstenabschnitten findet man hin und wieder interessante Peilstände.


Ramouville: der feldmäßige MG-Stand schützt den kleinen Landestrand. MG-Stand
Küste östlich St. Valery Die Steilküste der Normandie bietet nur örtlich sehr begrenzte Möglichkeiten für die Landung kleiner Kommandotrupps. Die Nähe zu England war aber für derlei Unternehmungen verführerisch und so wurde auch hier jeder Taleinschnitt mit Verteidigungsanlagen versehen.
Westlich St. Valery-en-Caux überblickte man in dieser Infanteriekleinstbeobachtungslocke die Reede vor dem Hafen des Örtchens. St. Valery West
R 612 In Les Petit Dalles schützte der VF-Stand für 4,7cm Festungspak den Landestrand, ein R 612 diente dem flankierenden Schutz in Richtung Süden. 
Ein Taleinschnitt weiter liegt bei Les Grand Dalles der flankierende Schartenstand, dessen Geschütz wiederum nach Norden bis Les Petit Dalles wirkt. R 667
Fecamp, Nordklippe Das nördliche Ensemble zum Schutz des Hafens von Fécamp:
- R 612 für die weiträumige Sperrung der Reede
- R 630 für die Bekämpfung landender Infanterieeinheiten
- R 676 für die Deckung der inneren Hafeneinfahrt
Halbzerstörter Leitstand am Cap de la Hêve bei Le Havre Cap de la Heve
Maschinenstand Funkmeßstand am Cap de la Hêve bei Le Havre
Bunker auf der Innenmole von Le Havre Mole Le Havre

 

Zur Vertiefung:

[1] DAWA Sonderband 10 - Die Regelbauten des Heeres im Atlantikwall
[2] DAWA Sonderband 30 - Bildband Heeresregelbauten, Teil 1
[3] DAWA Sonderband 31 - Bildband Heeresregelbauten, Teil 2



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Stand: 23. Mai 2007