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Deutsches Atlantikwall-Archiv
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Die Festung Gironde SüdStand 30.08.2011 Die Festung Gironde Süd umfaßte die Ortschaften Le Verdon und Soulac-sur-Mer sowie Montalivet im Vorfeld der Festung.
Die äußere Festungsgrenze verlief etwa ab Montalivet Richtung Osten über St. Vivien quer durch die Halbinsel. Gegen Norden wurden weitere Verteidigungsriegel errichtet, deren Ausbaustufe jedoch nur feldmäßigen Charakter hatte.
Oft waren diese in Gruppen zusammengefaßt. Man kann gut die Auswirkung von Hitlers Verschartungsbefehl erkennen: Zu jeder offenen Bettung für 5 cm Kwk gesellt sich ein Schartenstand, in dem die Waffe 1944 eingebaut wurde, nachdem man sie von ihrer offenen Aufstellung demontiert hatte.
Nördlich des Ortes wurde die MKB Les Arros zu einem Freilichtmuseum erklärt. Diese Sperrbatterie weist als Besonderheit zwei R 670 auf, die hier zur flankierenden Wirkung eingesetzt wurden.
Zwischen den einzelnen Batteriestellungen findet man auch noch heute Reste deutscher Funkmeßanlagen.
An der äußersten Spitze westlich Le Verdon reihten sich Bunker an Bunker, die heute aber größtenteils unter den Dünen begraben sind. Hier waren mehrere Küsten- und Sperrbatterien auf engstem Raum vereinigt, die von einem Schmalspureisenbahnsystem versorgt werden konnten.
Im Osten der Halbinsel war zudem eine Eisenbahnbatterie eingesetzt, deren Munitionsbunker heute ebenfalls noch zu sehen sind.
Am ehemaligen Seebahnhof, dessen Pier von den Deutschen gesprengt wurde, befand sich ein betoniertes Tanklager, gesichert von teilfestungsmäßig eingebauter leichter Flak.
Der Fährhafen wurde sowohl von leichter Flak wie auch von Infanteriebauwerken gesichert. Im Fort war neben einer Schirrmeisterei leichte Flak stationiert.
Die Fotos aus dem Jahr 2005 stellte uns Herr Wolfgang Bröker aus Kempen zur Verfügung, dem wir wir an dieser Stelle herzlich für die ausgewählt schönen Aufnahmen danken möchten. Zur Vertiefung:
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