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Deutsches Atlantikwall-Archiv
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Ein Besuch der nordöstlichsten Teile des Atlantikwalls ist somit auch heutzutage (das heutige Rußland grenzt direkt an einen NATO-Staat und dementspechend sind die Grenzsicherungen ausgelegt) nur mit besonderen Genehmigungen möglich. Hier wird sich vielleicht in naher Zukunft etwas ändern. Zumindest straßentechnisch hat sich etwas getan: die neue E 105 führt nach Murmansk. Eine Anfrage beim russischen Konsulat in Kirkenes könnte aktuelle Klarheit über Besuchsmöglichkeiten erbringen. Dort kann man auch ein Tagesvisum erstehen, das aber mit einigen Auflagen und recht hohen Kosten verbunden ist. Nach dem deutschen Rückzug sollten die Sowjettruppen keinerlei brauchbaren Einrichtungen mehr in dieser einsamen Gegend vorfinden. Befehlsgemäß wurden demnach viele Anlagen, leider auch zivile Wohnhäuser und Einrichtungen, zerstört. Je nach Verfügbarkeit von Sprengmitteln sind diese Zerstörungen an festungstechnischen Einrichtungen mehr oder weniger gründlich ausgefallen. Auch die Auswahl der zerstörten Bauwerke ist verwunderlich: kleine Ringstände wurden fachgerecht 'zerlegt', währenddessen vollfestungsmäßig erstellte MG-Schartenstände fast einsatzfähig die letzten 60 Jahre überdauert haben und keinerlei Sprengspuren aufweisen.
So
findet man neben 'perfekt' gesprengten Bunkern auch noch bautechnisch völlig intakte Anlagen, die sich beispielsweise als Unterkunft während der langen Polarnacht durchaus noch hätten verwenden lassen können.
Darunter ist so manches 'Bonbönchen', wie beispielsweise der R 620 mit seiner
aus drei verschiedenen Panzerplatten zusammengesetzten MG-Schartenplatte. [1,3]
Auch dieser M 178 der Batterie Kiberg hat - wie i.ü. alle größeren Bauten der Batterie - überlebt. Er fällt durch seine ungewöhnliche Bettung für die E-Meßeinheit auf.
Zur Vertiefung:
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